40 Tage in Bewegung
wehrend diese Zeit wo ich mich zwischen dem Wilke Atelier und der Phänomenta bewegte, und mich vol in diesem Projekt reinstürzte, hörte ich von verschiedene Richtungen die Frage – „und macht er was“?, „hat er schon was angefangen“?, „malt er wohl gar nicht“?
Und ich stand da und konnte kaum antworten. Denn es ging mir wie schon die ganze Zeit in der ich meine Sympathisanten immer wieder aufs neu enttäusche, verlasse und „betrüge“ weil ich etwas ganz anderes mache als früher. Ich kann es auch verstehen. Viele Künstler ausarbeiten sich ein Still und dann leben die gut davon. Sind leicht erkennbar. Es muss auch nicht gerade verkehrt sein. Mann kann immer etwas neues entdecken innerhalb ein Quadrat Zentimeter. Ich sehe da aber für sich zu grosse Gefahr einer Betrügung sich selbst, eines total ausgelehrtes Pappen Boxes, einer Routine, die als Kunst vorgelegt wird. Es ist ein Gefahr vor dem jeder steht, nicht nur die Künstler. Und es liegt immer auf uns selbst, das nicht zuzulassen und wach bleiben. Diese Nische passt mir gut auf die Karlsbrücke und Ecken, wo man kaum etwas erwarten kann als eine touristische Attraktion und dies auch nicht leicht mit Kunst verwechselt. Denn wie verdienen sich so ein Betrug die Jenigen, die sich bemühen wirklich dahinter zukommen Kunst zu verstehen.
Eines Tages binn ich vielleicht so weit und ein süßer Bergroman reicht mir zum glücklich zu leben. Aber heute fühle ich mich noch am Wege und möchte immer aufs neu nackt vor der Warheit stehen. Wahrheit zu mir selbst und damit auch zu den anderen. Das Eingeübte verliert für mich nicht sein Wehrt, wenn ich mich bemühe sich immer wieder vor das Uneingeübte, Unbekannte zu stellen, und da zu suchen, neu entdecken. Sowie jetzt ich
mit der Pendelsache (neben dem, was mir dabei schon am Anfang klar war). Und wahrscheinlich dies wieder zu übertreten, mit Freude das ich etwas, was uns ganz unauffallend, ungesehen vor die Beine lag aufhob, und es sehbarer machte. Das Alltägliche, das ganz Einfache zu gemeinsamer Feier vorlegte.
Es ist nicht leicht so zu leben das muss ich schon zugeben. Wie einfacher wehre es von der Routine zu leben. Doch kaum würde ich tauschen vollen. Und über eines bin ich überzeugt – wenn ich so arbeite, dann auch alles das, was ich schon mall erworben habe verliert nicht ein Punkt wehrt auf der Wage der Zeit. Im Gegenteil. Und wenn ich mir mall zwischendurch auch zeit nehme oder finde – ein „schönes Aquarell“ zu malen, sogar vielleicht bewusst dass ich dafür mal Geld verdiene, dann kann ich auch gut dahinterstehen ohne rot zu werden. Ich lang nur da rein wo ich schon mall zu hause war. Kam zu Besuch, bedanke mich und gehe weiter. Dort wo mich der Faden meines Fühlens führt, wo es keine Sicherheit der Einordnung gibt.
Jiri Janda
21.4. 2006
Klar
Meditation über die das was gemacht wurde und gemacht sein möge,
schon wieder stehe ich vor der gleiche Frage die mich so oft begegnet. Habe ein Projekt in Bewegung gebracht und jetzt möge ich auch warscheinlich etwas dazu sagen. Wenigsten eine Erkläarung dessen. Immere wenn ich durch irgenteine Arbeit etwas aussagen möchte, habe ich da Gefühl, das es kaum gellingen kann. Nur der Zeitabstsandt gibt mir irgntwie zu wissen, das die Stebug nicht si gans um sonst war, dass etwass entstehen konnte, das der Arbeit ein Sinn gibt. Ehnliche Gefühle begleiteten auch dieses Projekt. Schon wieder hast du die Leute irgentwo hingeschlept damit die etwas versuchen was sogar Kunst worsellen mag. Jedem Tag dahingegangen und die Sache mit einer winziger eigener Zeichnung begleidete. Und waas möchtest am Ende dazu sagen? Da möchte woll auch eine Erklärung ergenzen. Oder möchtest die Sache einfach nur so lassen-die Zeichnungen alle nur so vorlegen und fertig?
Jede Erwatung ist der Tod der Kunst. Nicht nur der Tod der Freiheit, auch von Entscheidung, Beziehung, Benehmen, Idee. Wen man Erwartungen zu erfüllen hat reagiert man anders als sonst. Die Vernunft schaltet sich ein und sagt: So darf es nicht aussehen. Vor allem darf es Kein „ Nichts“ sein. Es einfach nur so lassen wie es ist. Wer würde so etwas annehmen. Der freie Zugang ist verloren.Wo bleibt die Kunst. So wird gelebt, so wird gemalt, so wird gestirbt. Der Zugang zu sich selbst, zu de Unbekantem is verschlssen. Der Zugang zu etwas wirklich Reinen, nicht nur etwas „zu zeigen“ ist vorbei. So könnte man ja alles löschen, möchte man sagen. Oder etwas Tieferes entdecken?